Worum geht es?
Oft lernen wir theoretisch über Evaluation, führen sie aber selbst selten praktisch durch. In dieser Übung probierst du im Kleinen aus, wie qualitative Evaluation (z.B. stilles Beobachten) funktionieren kann.
Aufgabe:
- Wähle einen öffentlichen Ort (z.B. eine Bibliothek oder einen Park). Gehe dorthin oder beobachte digital (z.B. über Social Media) das Verhalten der Menschen.
- Notiere (am besten schriftlich) 3-5 Beobachtungen, z.B.:
- Wo halten sich die Leute am längsten auf?
- Welche spontanen Interaktionen entstehen?
- Gibt es Barrieren oder Stolpersteine?
- Überlege, wie du die Ergebnisse auf eine Museumsumgebung übertragen könntest:
- Welche Erkenntnisse zur Orientierung oder Nutzung kann man ableiten?
- Welche Rolle spielen digitale Angebote an diesem Ort?
Ziel:
Du erlebst im Kleinen, wie sich qualitative Evaluation im Alltag umsetzen lässt. Dieser Übungsschritt schult den Blick für Nutzer:innenperspektiven und eröffnet Ideen für einfache Evaluationsmethoden in Museen.
Die hier gesammelten Erfahrungen und Beobachtungen sind wertvoll und können als Grundlage für weitere Evaluationsvorhaben dienen. Wenn du dich noch tiefer mit dem Thema beschäftigen möchtest: Wir entwickeln gerade einen Selbstlernkurs mit einer Evaluationsexpertin, den du bald in unserer Bibliothek findest.