Übung: Modelliere eine eigene Persona
![]() |
Handlungsaufforderung
Jetzt du! Modelliere nun eine eigene Ad-hoc-Persona für deine Kulturinstitution! Du kannst dabei stellvertretend eine Gruppe des Stammpublikums, der Gelegenheits- oder auch der Nicht-Besuchenden abbilden, je nachdem, welche Herausforderung oder Fragestellung du und deine Institution verfolgen möchten. Beziehe dich dabei bestenfalls auf deine zuvor formulierte Vision. Hattest du hier bereits eine der Publikumskategorien oder vielleicht sogar schon eine etwas differenziertere Personengruppe im Blick? Falls ja, nimm diese als Ausgangspunkt, um deine Persona zu erstellen. Falls nein, überlege dir jetzt, über welche (Nicht-)Besuchsgruppe du im Zusammenhang mit deiner Vision mehr erfahren und mit wem du in Kontakt kommen möchtest. Stelle dir dann Fragen wie:
Denke daran, dass diese Ad-hoc-Persona, beruhend auf Annahmen oder bereits bekannten Daten, lediglich ein erstes Werkzeug ist, um das Verständnis für die jeweilige Personengruppe zu verbessern. Habe daher keine Hemmungen vor dem schnellen Entwickeln von zunächst klischeehaft wirkenden Stereotypen. Im nächsten Schritt wirst du die Persona kritisch reflektieren und durch gezielte Besuchendenforschung weiter konkretisieren. Verwende für das Erstellen deiner Persona das sogenannte Canvas, eine Art Arbeitsblatt, das dir hilft, Gedanken und Ideen strukturiert zu erfassen. Du findest es hier und im Download-Bereich. Damit du die Vorlage gut bearbeiten kannst, handelt es sich um ein beschreibbares PDF. Dabei steht dir frei, ob du lieber eine unbeschriebene Vorlage ausdruckst, die du im Anschluss händisch beschriftest, oder ob du das PDF digital ausfüllst und dann bei Bedarf ausdruckst. Download Canvas | PersonaOb digital oder analog – nimm dir für das Ausfüllen mindestens 10, aber auch nicht länger als 30 Minuten Zeit. |