Kursinhalt
Publikum – Wer ist gemeint?
Wer verbirgt sich hinter dem Begriff Publikum? Über welche drei Kategorien lässt sich das Publikum differenziert betrachten? Welche grundlegenden Handlungsempfehlungen lassen sich für die drei Kategorien ableiten?
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(Nicht-)Publikum kennenlernen: Perspektivwechsel
Wie erweitert man sein Wissen über Publikum und Nicht-Besuchende? Wie kann die Persona-Methode das Verständnis für bestimmte Personengruppen vertiefen?
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Methodenkoffer
Welche Methoden hält die (Nicht-)Besuchendenforschung bereit?
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Zielgerichtete Kontaktaufnahme mit dem Publikum
Wie kann das (Nicht-)Publikum zielgerichtet, ressourcen- und bedarfsorientiert in den Blick genommen werden?
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Ausblick: Planung ist alles!
Wie behält man trotz komplexen Vorgehens den Überblick? Welche agilen Tools eignen sich zur Förderung von Planung und Transparenz im Team?
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Abschluss
Was waren zentrale Fakten und Informationen in diesem Modul?
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Praxiswerkzeuge für die publikumszentrierte Kulturarbeit
Lektion

Publikum – analog und digital

Tipp Tipp
Es ist durchaus ratsam, dass Kulturinstitutionen nicht nur den physischen, sondern auch den digitalen Raum als integralen Bestandteil des Audience-Development-Prozesses anerkennen und einbeziehen – auch in die (Nicht-)Besuchendenforschung.

Schau bei deiner Recherche in der Institution also sowohl auf analoge als auch auf digitale Berührungspunkte und Begegnungsräume mit deinem aktuellen und potenziellen Publikum. Hat deine Institution digitale Angebote? Werden hier auch Daten erfasst und gesammelt?

Digitale Angebote können verschiedene Formen annehmen: interaktive Plattformen, soziale Medien, Online-Veranstaltungen, virtuelle Touren, Streaming oder auch die Website. Immer mehr Menschen bringen aufgrund der Selbstverständlichkeit digitaler Systeme im Alltag auch eine andere Erwartungshaltung in Bezug auf Kulturangebote mit. Sie nutzen immer häufiger digitale Wege und Möglichkeiten, um mit Kulturinstitutionen in Kontakt zu treten.

Ab wann genau eine Person als digitale:r Besucher:in zählt, wird in Praxis und Forschung gerade vielseitig diskutiert. Reicht ein Blick auf die Website oder braucht es ein Mindestmaß an Interaktion und Zeit, um diesen als Besuch einzustufen? Eine eindeutige Antwort gibt es hier (noch) nicht. Die Definition dessen, was als digitaler Besuch gilt, und die damit verbundene Bewertung variieren letztlich je nach Kontext und Forschungsziel der jeweiligen Kulturinstitution.