Mit der Ad-hoc-Persona und dem Methodenkoffer im Gepäck hast du bereits wertvolle Werkzeuge für die (Nicht-)Besuchendenforschung zur Hand. Damit du diese jedoch effektiv und ressourceneffizient einsetzen kannst, ist es nun entscheidend, ein klares Forschungsziel für deine Studie zu definieren, also ausgehend von deiner Persona präzise festzulegen: Was möchtest du genau wissen und welches Ziel verfolgst du mit diesem Wissen? Erst dann bist du wirklich bereit, selbst aktiv zu werden.
SMART zum Ziel
Um dein Forschungsziel zu formulieren, kannst du die SMART-Methode zu Hilfe nehmen.
SMART steht für:
S – Spezifisch: Das Ziel sollte so klar und präzise wie möglich formuliert werden.
M – Messbar: Es sollten klare Kriterien festgelegt werden, um den Fortschritt und die Zielerreichung zu bewerten. Dies können quantitative (Besucher:innenzahl, Ticketverkäufe, Einnahmen, Zeiteinheiten etc.) oder qualitative (z.B. Publikumsfeedback) Messgrößen sein.
A – Attraktiv/Akzeptiert/Aktiv: Das A in SMART wird unterschiedlich übersetzt. In allen Interpretationen geht es um Motivation: Die Zielerreichung sollte von den Teilhabenden als attraktiv und aktiv beeinflussbar wahrgenommen und akzeptiert werden.
R – Realistisch: Das Ziel sollte ambitioniert, jedoch unter den gegebenen Umständen und Ressourcen erreichbar sein.
T – Terminiert: Es sollte ein klarer Zeitraum festgesetzt sein, in dem das Ziel erreicht werden kann.
Ist das Ziel erst einmal klar formuliert, kann eine entsprechende und zielführende Methode für die (Nicht-)Besuchendenforschung gewählt und angewendet werden.