Kursinhalt
Publikum – Wer ist gemeint?
Wer verbirgt sich hinter dem Begriff Publikum? Über welche drei Kategorien lässt sich das Publikum differenziert betrachten? Welche grundlegenden Handlungsempfehlungen lassen sich für die drei Kategorien ableiten?
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(Nicht-)Publikum kennenlernen: Perspektivwechsel
Wie erweitert man sein Wissen über Publikum und Nicht-Besuchende? Wie kann die Persona-Methode das Verständnis für bestimmte Personengruppen vertiefen?
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Methodenkoffer
Welche Methoden hält die (Nicht-)Besuchendenforschung bereit?
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Zielgerichtete Kontaktaufnahme mit dem Publikum
Wie kann das (Nicht-)Publikum zielgerichtet, ressourcen- und bedarfsorientiert in den Blick genommen werden?
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Ausblick: Planung ist alles!
Wie behält man trotz komplexen Vorgehens den Überblick? Welche agilen Tools eignen sich zur Förderung von Planung und Transparenz im Team?
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Abschluss
Was waren zentrale Fakten und Informationen in diesem Modul?
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Praxiswerkzeuge für die publikumszentrierte Kulturarbeit
Lektion

Mit dem Erstellen der Ad-hoc-Persona, der Formulierung deines Ziels oder deiner Herausforderung und der Anwendung einer kleineren Methode der (Nicht-)Besuchendenforschung, bist du bestens gewappnet für das nächste Modul. Diese drei Dinge legen den Grundstein für dein Vorhaben und ebnen den Weg für deine zielgerichteten Maßnahmen der kulturellen Teilhabe und erfolgreichen Öffnungsstrategien.

Doch wie behältst du inmitten dieses durchaus komplexen Vorgehens den Überblick und stellst sicher, dass die Umsetzung reibungslos verläuft – sowohl auf individueller als auch auf Team-Ebene?

Die Antwort lautet: Mit effizienter Planung und Organisation!
Hier kommen Planning und Kanban-Board ins Spiel, zwei agile Werkzeuge, die sich als äußerst leistungsstark erwiesen haben.

Planning

Planning ist eine Methode, um Projekte und Vorhaben effektiv zu planen, zu verfolgen und zu koordinieren.

Die zugrundeliegende Idee besteht darin, sämtliche Aufgaben in überschaubare, gut bewältigbare Teile zu zerlegen und diese dann in einem zentralen System zu organisieren. So wird das Aufgabenpaket („Was?“) für einen definierten Zeitraum von 1 bis 4 Wochen ausgewählt und in Arbeitsschritte („Wie?“) aufgeteilt. Ergänzend dazu werden im Team die Zuständigkeiten („Wer?“) festgelegt.

Die Vorzüge einer solchen Planungsstrategie liegen vor allem in der Transparenz. Der klar definierte zeitliche Rahmen und der erkennbare Aufgabenumfang verbessern die Konzentration und den Fokus. Innerhalb eines Teams wird sichergestellt, dass alle wissen, woran die Kolleg:innen aktuell arbeiten und welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit eine Aufgabe als erledigt gilt.

Eine praktische Umsetzung des Plannings bietet sich zum Beispiel am Ende eines Meetings an: Alle Teilnehmenden notieren sich konkret, was sie bis zum nächsten Treffen im Rahmen des Projektes angehen und welche Schritte sie umsetzen werden. Im nächsten Meeting können diese Punkte dann besprochen und abgeglichen werden.