Design Thinking in Kultureinrichtungen
Lektion

Übung: Empathie aufbauen

 

Das Bild zeigt verschiedene Gegenstände, die geordnet auf einer Tischoberfläche ausgebreitet sind. In der oberen linken Ecke des Bildes befindet sich eine beige Umhängetasche mit einem schwarzen Gurt. Unterhalb der Tasche liegt ein Tablet mit einem aktivierten Bildschirm, der verschiedene Symbole einer Benutzeroberfläche anzeigt. Rechts vom Tablet liegen verschiedene Gegenstände: ein Bündel Schlüssel mit mehreren Schlüsselanhängern, einige Münzen, ein schwarzer Stift und ein silberfarbener Zylinder, der möglicherweise ein Taschenlampe oder ein Stift sein könnte. Es gibt auch einige zerknüllte Papiere und Belege, die achtlos hingelegt wurden. Unter dem Tablet befindet sich eine grüne Handyhülle, die aufgeklappt ist und ein Foto sowie mehrere Karten in den Kartenschlitzen enthält. Neben der Handyhülle liegt ein schwarzes Portemonnaie, das offen ist und verschiedene Karten und Ausweise zeigt. Ganz rechts im Bild liegt ein einzelnes, zerknülltes Taschentuch. Alle Gegenstände scheinen aus der Tasche genommen und zur Schau gestellt zu sein, vielleicht um den Inhalt zu organisieren oder zu überprüfen.

Du siehst auf dem Bild verschiedene Gegenstände, die aus einer Tasche genommen wurden. Nimm dir Zeit, um jedes Objekt auf dem Bild genau zu betrachten. Versuche, über den offensichtlichen Zweck jedes Gegenstandes hinauszudenken und tiefergehende Schlüsse zu ziehen. Deine Aufgabe ist es, dich in die Person hineinzuversetzen, die diese Tasche mit sich führt. Beantworte dazu die folgenden Fragen in schriftlicher Form:

  1. Welche Geschichte erzählen die Gegenstände über ihren Besitzer oder ihre Besitzerin? Überlege, was jedes Item über die Person verraten könnte.
  2. Welche Tageszeit und Aktivitäten könnten mit diesen Gegenständen in Verbindung stehen? Versuche, den möglichen Tagesablauf der Person zu rekonstruieren.
  3. Was könnten die Prioritäten oder alltäglichen Herausforderungen dieser Person sein, basierend auf den mitgeführten Gegenständen?
  4. Welchen Beruf könnte die Person haben? Welche Hobbys oder Interessen?
  5. Wie könnten diese Gegenstände die tägliche Routine und das Wohlbefinden der Person beeinflussen?

Reflexion: Nachdem du die Fragen beantwortet hast, nimm dir einen Moment Zeit, um über folgende Punkte nachzudenken:

  • Wie hast du dich während der Übung gefühlt?
  • Gab es Momente der Erkenntnis oder Überraschung bei deiner Analyse?
  • Wie könnten deine Einsichten in die Bedürfnisse und den Alltag der Person deine Entscheidungen beeinflussen?

Ziel der Reflexion: Diese Reflexion dient dazu, dir bewusst zu machen, wie die Auseinandersetzung mit den Lebensumständen einer Person Einfluss auf Entwicklungsprozesse nehmen kann und wie wichtig ein tiefes Verständnis für die Nutzerinnen und Nutzer bei der Entwicklung von Lösungen ist.