Einsatzmöglichkeiten digitaler Angebote
Von der Theorie zur Praxis: Welche Anwendungsfelder für digitale/hybride Formate bieten sich für Kulturinstitutionen an?
Die angeführten Beispiele sollen in diesem Fall hauptsächlich zum Verständnis beitragen, was ein genuin digitales Format ausmacht. Deshalb können die Konzepte als solches auch nur bedingt für andere Anlässe wiederholt werden, ohne sich abzunutzen.
Das Interesse an diesen sogenannten Best-Practice-Beispielen als Inspirationsquelle für eigene Angebote scheint nach wie vor ungebrochen. So wichtig diese Beispiele als Visionen sein können, so anders möchte KuLO damit umgehen. Aus zwei Gründen:
Digitales Haltbarkeitsdatum
Im Digitalen wandeln und entwickeln sich die technischen Möglichkeiten und Kanäle oftmals sehr schnell weiter. Einzelne Beispiele herauszugreifen, ergibt daher wenig Sinn, wenn sie schon nach kurzer Zeit veraltet wirken.
Erfolgsrezepte sind individuell
Es gibt kein Best-Practice-Beispiel per se, das sich genauso auf ein weiteres Haus übertragen ließe. Jede Institution muss für sich festlegen, welche Inhalte und Formate für welche Zielgruppenbedürfnisse unter welchen Ausgangsbedingungen sinnvoll sind, und dann ein geeignetes eigenes Angebot entwickeln.
Natürlich ist es richtig und wichtig, sich mit Beispielen anderer Kultureinrichtungen auseinanderzusetzen und von erfolgreichen und gescheiterten Projekten zu lernen. Im Folgenden möchte KuLO dich ermutigen, dir selbständig passende Beispiele zu suchen, um auf diesem Weg noch weitere Konzepte – auch aus anderen Kultursparten – kennenzulernen. Du kannst aus ihnen eigene Ziele, Umsetzungskriterien und Herangehensweisen ableiten.
Anstelle von Best-Practice-Beispielen wird bei KuLO aus Gründen der Relativierung von Superlativen bevorzugt von Good-Practice gesprochen.